ENERGIEBERATUNG
Störung bei Ölbrennwertkessel - eine hilfreiche Erfahrung
Nichts als Störungen hatte ein Hauseigentümer aus Bad König im Odenwald mit seinem neuen Öl-Brennwertkessel. Über mehrere Jahre ging der Kessel immer wieder auf Störung, was vor allem im kalten Winter mehr als lästig war. Der Heizungsbauer tauschte viele Teile aus, die Störungen wurden nicht weniger. Es kam über die hohen Reparaturkosten zum Zerwürfnis. Der neue Heizungsmeister stand auch zunächst etwas ratlos vor dem "störenden" Kessel. Aber dann kam die Idee, alle Teile der Heizungsanlage einmal anzuschauen und nicht nur den schwächelnden Kessel. Das Ergebnis überraschte: Schuld war nicht die Kesseltechnik, sondern der Öltank.
Dort hatte sich Ölschlamm am Boden abgelagert, wie das bei alten Tankanlagen üblich ist und auch nicht weiter stört. Immer dann, wenn der Tank fast leer war, sank nun der im Öl schwimmende Ölansaugschlauch in diesen Schlamm hinab und saugte neben dem Öl auch feste Partikel an. Und auf diese reagierte der Kessel mit längerer Verstopfung. Einfache Lösung: Schlauch über der Schlammschicht abschneiden, der Kessel läuft seitdem zu voller Zufriedenheit.
Der Brennwertkessel stellt die modernste Heizkesseltechnologie für Heizöl oder gasförmige Brennstoffe dar. Mit der Brennwerttechnik wird eine
höhere Energieausnutzung erreicht, da zusätzlich die Wärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs genutzt wird. Die Abgase sind so geführt, dass sie das Heizungswasser vorwärmen (Abgaswärmetauscher). Hierbei entsteht Kondensat, das abgeführt werden muss. Lassen Sie sich vom Heizungsbaubetrieb oder vom Schornsteinfeger beraten, ob ihr Haus und ihr Heizungssystem für einen Brennwertkessel geeignet sind; dies wird überwiegend der Fall sein. „Die 1980 noch modernen Niedertemperaturkessel sind heute als Energiespartechnik überholt. Der Brennwertkessel ist Stand der Technik“, sagt Carsten Metelmann vom Fachverband Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik Hessen.
Gas-Brennwertgeräte werden seit etwa 20 Jahren eingesetzt. Öl-Brennwertkessel sind noch nicht so lange am Markt verfügbar; sie gelten jedoch gleichsam als ausgereift und zuverlässig. Da Standard Heizöl geringe Mengen an Schwefel enthält, sind diese Kessel korrosionsfest und je nach Ölart und Größe mit einer Neutralisationseinrichtung ausgestattet.
Publikationen des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz, u. a. die Energiesparinformation Nr. 12 „Niedertemperatur- und Brennwertkessel – Wissenswertes über moderne Zentralheizungsanlagen“, finden Sie unter www.energieland.hessen.de
Informationen zur „Hessischen Energiespar-Aktion“, zum „Energiepass Hessen“ – derzeit zum rabattierten Preis, den Kooperationspartnern, die 14 Energiesparinformationen mit detaillierten Hinweisen zu den wichtigsten Energiespartechniken, viele weitere Fachbeiträge oder die Energieberaterliste erhalten Sie unter www.energiesparaktion.de
Informationen zu den aktuellen Förderrichtlinien und -möglichkeiten finden Sie unter www.kfw.de, www.bafa.de, oder www.foerderdata.de bzw. www.energiefoerderung.info
Störung bei Ölbrennwertkessel - eine hilfreiche Erfahrung
Nichts als Störungen hatte ein Hauseigentümer aus Bad König im Odenwald mit seinem neuen Öl-Brennwertkessel. Über mehrere Jahre ging der Kessel immer wieder auf Störung, was vor allem im kalten Winter mehr als lästig war. Der Heizungsbauer tauschte viele Teile aus, die Störungen wurden nicht weniger. Es kam über die hohen Reparaturkosten zum Zerwürfnis. Der neue Heizungsmeister stand auch zunächst etwas ratlos vor dem "störenden" Kessel. Aber dann kam die Idee, alle Teile der Heizungsanlage einmal anzuschauen und nicht nur den schwächelnden Kessel. Das Ergebnis überraschte: Schuld war nicht die Kesseltechnik, sondern der Öltank.
Dort hatte sich Ölschlamm am Boden abgelagert, wie das bei alten Tankanlagen üblich ist und auch nicht weiter stört. Immer dann, wenn der Tank fast leer war, sank nun der im Öl schwimmende Ölansaugschlauch in diesen Schlamm hinab und saugte neben dem Öl auch feste Partikel an. Und auf diese reagierte der Kessel mit längerer Verstopfung. Einfache Lösung: Schlauch über der Schlammschicht abschneiden, der Kessel läuft seitdem zu voller Zufriedenheit.
Der Brennwertkessel stellt die modernste Heizkesseltechnologie für Heizöl oder gasförmige Brennstoffe dar. Mit der Brennwerttechnik wird eine
höhere Energieausnutzung erreicht, da zusätzlich die Wärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs genutzt wird. Die Abgase sind so geführt, dass sie das Heizungswasser vorwärmen (Abgaswärmetauscher). Hierbei entsteht Kondensat, das abgeführt werden muss. Lassen Sie sich vom Heizungsbaubetrieb oder vom Schornsteinfeger beraten, ob ihr Haus und ihr Heizungssystem für einen Brennwertkessel geeignet sind; dies wird überwiegend der Fall sein. „Die 1980 noch modernen Niedertemperaturkessel sind heute als Energiespartechnik überholt. Der Brennwertkessel ist Stand der Technik“, sagt Carsten Metelmann vom Fachverband Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik Hessen.
Gas-Brennwertgeräte werden seit etwa 20 Jahren eingesetzt. Öl-Brennwertkessel sind noch nicht so lange am Markt verfügbar; sie gelten jedoch gleichsam als ausgereift und zuverlässig. Da Standard Heizöl geringe Mengen an Schwefel enthält, sind diese Kessel korrosionsfest und je nach Ölart und Größe mit einer Neutralisationseinrichtung ausgestattet.
Publikationen des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz, u. a. die Energiesparinformation Nr. 12 „Niedertemperatur- und Brennwertkessel – Wissenswertes über moderne Zentralheizungsanlagen“, finden Sie unter www.energieland.hessen.de
Informationen zur „Hessischen Energiespar-Aktion“, zum „Energiepass Hessen“ – derzeit zum rabattierten Preis, den Kooperationspartnern, die 14 Energiesparinformationen mit detaillierten Hinweisen zu den wichtigsten Energiespartechniken, viele weitere Fachbeiträge oder die Energieberaterliste erhalten Sie unter www.energiesparaktion.de
Informationen zu den aktuellen Förderrichtlinien und -möglichkeiten finden Sie unter www.kfw.de, www.bafa.de, oder www.foerderdata.de bzw. www.energiefoerderung.info
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