Mitten in Deutschland liegt südlich des Edersees ein unbekannter Schatz verborgen ein in seiner Größe und Naturnähe für Westeuropa einmaliger Buchenwald. Es ist der Nationalpark Kellerwald-Edersee, einer der schönsten und vielfältigsten Laubwälder im Herzen Deutschlands. Er ist geprägt vom Auf und Ab der Berge und Täler. An mancher Stelle leuchtet unvermutet das Blau des Edersees auf. Eingebettet in die reizvolle Kulturlandschaft der Kellerwaldregion wechseln im Nationalpark ausgedehnte, ursprüngliche Laubwälder mit malerischen Wiesentälern. Ein Erlebnis für jeden Wanderfreund und Naturliebhaber. Seit dem 1. Januar 2004 existiert hier der erste hessische und 15. deutsche Nationalpark.
Natur Natur sein lassen! - Das ist das Motto, unter dem weltweit alle Nationalparke stehen. Die Natur wird also sich selbst überlassen, wirtschaftlich nicht genutzt und dadurch geschützt. Der sonst so umtriebige Mensch greift hier nicht lenkend ein. Er hält sich zurück und beobachtet, wie die natürlichen Prozesse in der Natur ablaufen. Die unterschiedlichen Lebensräume des Schutzgebietes werden ihrer ganz eigenen Entwicklung und Dynamik überlassen. Dieses Vorgehen wird "Prozessschutz" genannt. Nach internationalem Standard sollen Nationalparke große, naturnahe, nicht zerschnittene Gebiete von besonderer Schönheit sein. Hier soll sich ungestört eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt entwickeln, so wie es den Regeln der Natur entspricht. Der Mensch lernt durch eigene Anschauung die Dynamik echter Wildnis kennen. Mit der Umsetzung dieses Wildnis-Leitbildes auf mindestens 75% seiner Fläche erreicht ein solches Schutzgebiet seine internationale Anerkennung als Nationalpark. Zu den international verankerten Zielen eines Nationalparks gehören weiterhin die Umweltbildung und die stille Erholung. Auch die wissenschaftliche Dokumentation und die Forschung sind wichtige Ziele.
Der 15. deutsche Nationalpark wurde am 1. Januar 2004 gegründet. Er ist ca. 5.724 Hektar groß und umfasst die Waldungen südlich des Edersees. Ab 1894 wurde das frühere Fürstlich Waldeckische Hofjagdrevier mit einem Gatter umgeben. Aus diesem entwickelte sich im letzten Jahrhundert ein Wildschutz- und später ein Waldschutzgebiet. Hier im nördlichen Kellerwald ist ein Waldgebiet mit einem weit über dem Durchschnitt liegenden Anteil an alten Laubhölzern erhalten geblieben. Die Unzerschnittenheit durch Straßen, die große Naturnähe des Waldes und die vielfältige Ausstattung mit Sonderstandorten ist für Westeuropa einmalig. Je älter die Baumbestände, desto vielfältiger wird das Leben. Alte Wälder sind eine unverzichtbare Lebensgrundlage für Rotmilan, Schwarzstorch und Uhu. Auch Spechte, seltene Fledermäuse sowie eine große Zahl Holz bewohnender Insektenarten und Pilze finden hier ausreichenden Lebensraum.
Versteckt auf Felsklippen gedeiht das botanische Juwel der Region: die Pfingstnelke. Sie ist die "Urgroßmutter" unserer Gartennelken. Die vielen glasklaren Quellen und Bäche im Nationalpark sind von sensationeller Qualität. Der Nationalpark bietet herrliche Ausblicke, faszinierende Einblicke, dazu reizvolle blumenreiche Waldwiesentäler und historische Stätten. Sie liefern dem Besucher attraktive Anlaufpunkte im Urwald von morgen.
Im Nationalpark Kellerwald-Edersee sind Sie bei der Natur zu Gast. Die Natur bewusst beobachten und Einblick in sonst Verborgenes gewinnen, das ist im Nationalpark auf vielerlei Weise möglich. Nutzen Sie alle ihre Sinne, dann wird Ihr Aufenthalt zu einem erbauenden und lehrreichen Erlebnis.
Bitte bleiben Sie auf den Wegen, um eine unnötige Beunruhigung der Tiere und Beschädigungen von Pflanzen zu vermeiden. Der Nationalpark verfügt über ein gutes Wegenetz, auf dem Sie ausgedehnte Wanderungen und erlebnisreiche Touren zu besonderen Sehenswürdigkeiten des Parks unternehmen können. Ihre Möglichkeiten, die Tier- und Pflanzenwelt zu erleben, sind zahlreich. Sie dürfen: Wandern, sich erholen, malen, faulenzen, Tiere beobachten, fotografieren, Wald erleben, staunen, fragen, Waldluft atmen, allein mit der Natur sein, nachdenken, ihre Eindrücke weitergeben und den Sommer spüren...
Das Gebiet des Nationalparks liegt im Landkreis Waldeck-Frankenberg innerhalb des Naturparkes und erstreckt sich ungefähr zwischen Edersee und der Eder im Norden, der Landstraße 3332 von Giflitz nach Frankenau im Osten und Süden und der Landstraße 3085 von Frankenau nach Schmittlotheim im Westen. Das Gebiet deckt sich mit einem Teil des Kellerwaldes, der die naturräumliche Bezeichnung Große Hardt trägt. Die Abgrenzungskarte ist bei den Kommunen im Naturpark Kellerwald-Edersee einsehbar.
Natur Natur sein lassen! - Das ist das Motto, unter dem weltweit alle Nationalparke stehen. Die Natur wird also sich selbst überlassen, wirtschaftlich nicht genutzt und dadurch geschützt. Der sonst so umtriebige Mensch greift hier nicht lenkend ein. Er hält sich zurück und beobachtet, wie die natürlichen Prozesse in der Natur ablaufen. Die unterschiedlichen Lebensräume des Schutzgebietes werden ihrer ganz eigenen Entwicklung und Dynamik überlassen. Dieses Vorgehen wird "Prozessschutz" genannt. Nach internationalem Standard sollen Nationalparke große, naturnahe, nicht zerschnittene Gebiete von besonderer Schönheit sein. Hier soll sich ungestört eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt entwickeln, so wie es den Regeln der Natur entspricht. Der Mensch lernt durch eigene Anschauung die Dynamik echter Wildnis kennen. Mit der Umsetzung dieses Wildnis-Leitbildes auf mindestens 75% seiner Fläche erreicht ein solches Schutzgebiet seine internationale Anerkennung als Nationalpark. Zu den international verankerten Zielen eines Nationalparks gehören weiterhin die Umweltbildung und die stille Erholung. Auch die wissenschaftliche Dokumentation und die Forschung sind wichtige Ziele.
Der 15. deutsche Nationalpark wurde am 1. Januar 2004 gegründet. Er ist ca. 5.724 Hektar groß und umfasst die Waldungen südlich des Edersees. Ab 1894 wurde das frühere Fürstlich Waldeckische Hofjagdrevier mit einem Gatter umgeben. Aus diesem entwickelte sich im letzten Jahrhundert ein Wildschutz- und später ein Waldschutzgebiet. Hier im nördlichen Kellerwald ist ein Waldgebiet mit einem weit über dem Durchschnitt liegenden Anteil an alten Laubhölzern erhalten geblieben. Die Unzerschnittenheit durch Straßen, die große Naturnähe des Waldes und die vielfältige Ausstattung mit Sonderstandorten ist für Westeuropa einmalig. Je älter die Baumbestände, desto vielfältiger wird das Leben. Alte Wälder sind eine unverzichtbare Lebensgrundlage für Rotmilan, Schwarzstorch und Uhu. Auch Spechte, seltene Fledermäuse sowie eine große Zahl Holz bewohnender Insektenarten und Pilze finden hier ausreichenden Lebensraum.
Versteckt auf Felsklippen gedeiht das botanische Juwel der Region: die Pfingstnelke. Sie ist die "Urgroßmutter" unserer Gartennelken. Die vielen glasklaren Quellen und Bäche im Nationalpark sind von sensationeller Qualität. Der Nationalpark bietet herrliche Ausblicke, faszinierende Einblicke, dazu reizvolle blumenreiche Waldwiesentäler und historische Stätten. Sie liefern dem Besucher attraktive Anlaufpunkte im Urwald von morgen.
Im Nationalpark Kellerwald-Edersee sind Sie bei der Natur zu Gast. Die Natur bewusst beobachten und Einblick in sonst Verborgenes gewinnen, das ist im Nationalpark auf vielerlei Weise möglich. Nutzen Sie alle ihre Sinne, dann wird Ihr Aufenthalt zu einem erbauenden und lehrreichen Erlebnis.
Bitte bleiben Sie auf den Wegen, um eine unnötige Beunruhigung der Tiere und Beschädigungen von Pflanzen zu vermeiden. Der Nationalpark verfügt über ein gutes Wegenetz, auf dem Sie ausgedehnte Wanderungen und erlebnisreiche Touren zu besonderen Sehenswürdigkeiten des Parks unternehmen können. Ihre Möglichkeiten, die Tier- und Pflanzenwelt zu erleben, sind zahlreich. Sie dürfen: Wandern, sich erholen, malen, faulenzen, Tiere beobachten, fotografieren, Wald erleben, staunen, fragen, Waldluft atmen, allein mit der Natur sein, nachdenken, ihre Eindrücke weitergeben und den Sommer spüren...
Das Gebiet des Nationalparks liegt im Landkreis Waldeck-Frankenberg innerhalb des Naturparkes und erstreckt sich ungefähr zwischen Edersee und der Eder im Norden, der Landstraße 3332 von Giflitz nach Frankenau im Osten und Süden und der Landstraße 3085 von Frankenau nach Schmittlotheim im Westen. Das Gebiet deckt sich mit einem Teil des Kellerwaldes, der die naturräumliche Bezeichnung Große Hardt trägt. Die Abgrenzungskarte ist bei den Kommunen im Naturpark Kellerwald-Edersee einsehbar.
| < Zurück |
|---|




Die Verbrauchskosten eines neuen Elektrogerätes übersteigen nicht selten die Anschaffungskosten um ein Vielfaches. Sparen Sie Energie und Wasser: Nutzen Sie unsere Datenbank mit über 4000 in Deutschland erhältlichen Geräten, um Ihren Geldbeutel zu entlasten und die Umwelt zu schonen.
