Sehenswürdigkeiten


Route der Fähre über den SeeAsel und Asel-Süd: Zwei "Ortsteile", die zusammen gehören, dennoch sind sie auf dem Landweg meilenmeit entfernt. Um aber trotzdem eben schnell beim "Nachbarn" vorbeischauen zu können, gibt es eine wirklich komfortable Möglichkeit: Das Fährschiff - hessenweit einzigartig!

Wenn es der Wasserstand zulässt, pendelt der Fährmann täglich ab 9 Uhr zwischen seinem Anlegeplatz in Asel-Süd und dem Aselstein auf der Vöhler Seeseite. Touristen, Fahrräder, Kinderwagen, Hunde - fast alles lässt sich in zwei Minuten Fahrzeit über den Edersee transportieren.

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Mit 16 Stationen bietet der Fledermauspfad viele InformationenMit interaktiven Stationen und einer hervorragenden Ausschilderung mit Informationen päsentiert sich der Fledermauspfad in Asel seinen Besuchern. In Asel wurde die Fledermauspopulation langfristig gesichert. Bereits vorhandene Quartiere wurden gesichert und neue geschaffen.

Da Fledermäuse vorzugsweise in der Dämmerung aktiv sind, ist diese Tierart in ihrem natürlichen Umfeld schwerlich zu beobachten.
Damit ein Einblick in die Lebensweise der nächtlichen Jäger möglichist, wurde eine Fledermausausstellung in einer alten Trafostation eingerichtet. Hier kann man über Infrarotkameras live in die Wochenstube der Fledermäuse schauen.

Besuchen Sie den Fledermauspfad - hier können Einwohner, Schulklassen und Feriengäste alles Wissenswerte über Fledermäuse erfahren. In den Abendstunden ist es mit Hilfe eines Fledermausdetektors und einem Nachtsichtgerät möglich, die "Fliegenden Kobolde" bei der Jagd zu beobachten (Anmeldung erforderlich).

www.fledermauslehrpfad.de

Kontakt
Ortsvorsteher Thomas Ruch, Vöhl-Asel
Zum Homberger Born 14
34516 Vöhl-Asel
Telefon: 05635 / 8735
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Zur Geschichte:

Foto: Abbildung der GedenktafelIm Jahr 1905 verkündete der König von Preußen mit Zustimmung des waldeckischen Fürstenhauses ein Gesetz, wonach am Oberlauf der Weser und ihren Zuflüssen zum Zwecke der Landeskultur und des Hochwasserschutzes Staubecken errichtet werden sollten. So entstand in den Jahren 1908 bis 1914 mit einem Kostenaufwand von 25 Millionen Goldmark die Edertalsperre.

Drei Ortschaften, das preußische Dorf Asel und die waldeckischen Dörfer Berich und Bringhausen, sowie drei Einzelgehöfte mussten vollständig aufgegeben werden. Sie versanken in den Fluten des Sees. Ihre Bewohner wurden umgesiedelt.

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Spätsommer 2003: Tiefststand des Edersees fast erreicht!
Die letzten Highlights der versunkenen Schätze tauchen auf…


Anhaltende Trockenheit und Bauarbeiten im Seegrund ließen den Wasserspiegel weiter sinken. Es befanden sich nur noch 23 Mio. m³ im Edersee. Bei Vollstau fasst der See 200 Mio. m³. Da durch die anhaltende Trockenheit ohnehin ein sehr seltener Tiefstand erreicht war, entschloss man sich nochmals 3 Meter abzulassen, auf jetzt 218 Meter Höhe. Das heißt der Wasserstand war jetzt 27 Meter unter normal. Dadurch konnten dringend notwendige Erneuerungen von im Seegrund verlegten Wasserrohren und Stromkabeln erfolgen.

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Eine versunkene Landschaft taucht wieder auf:

Fotografie der aus den Fluten aufgetauchten Aseler BrückeDoch nicht nur der See zieht in jedem Jahr viele tausend Besucher an. Wenn aufgrund der Verpflichtungen, die der Edersee gegenüber der Weser hat, sowie der extremen Trockenheit in diesem Jahr der Wasserstand sinkt und die versunkenen Dorfstellen und Grundmauern wieder auftauchen, ist auch das für viele Menschen ein Grund die versunkene Landschaft zu besuchen.

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Die Ritterburg in romantischer Waldlage

Im 14. Jahrhundert entstand die Burg Hessenstein an der mittelalterlichen Handelsstraße von Frankfurt nach Hamburg.
Sie wurde 1922 die erste Jugendherberge in Hessen und zum 01.11.2007 vom DJH geschlossen.

Unter neuer Trägerschaft des NABU Hessen, der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg sowie des Landkreises Waldeck-Frankenberg wird die Burg wieder preiswerte Unterkünfte für Klassenfahrten, Familien, Ferien- und Musikgruppen sowie mittelalterlichen Live-Rollenspielern mit ihrer tollen Burgkulisse bieten.
Sie verfügt über vielfältige Sport- und Spielgelegenheiten auf eigenem Freizeitgelände.

Jugendburg Hessenstein
gemeinnützige GmbH

Geschäftsleitung: Stefanie Huwald
34516 Vöhl-Ederbringhausen
Tel: 06455 - 759 00 90
Fax: 06455 - 759 00 20

www.jugendburg-hessenstein.de
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Die Keseburg wurde um 1144 erbaut und war im Besitz der Vögte von Keseberg (Caseberch). 1186 gelangt die ziegenhainsche Burg an Thüringen. Mauerreste der Keseburg1233 kommt die Burg in hessischen Besitz. 1277 zerstört Landgraf Heinrich I. nach einem Bündnis der Vögte von Keseberg und den Grafen von Ziegenhain gegen Hessen die Burg und übergibt den Berg dem Kloster Haina. 1342 wurde als Ersatz für die Keseburg von Landgraf Heinrich II. die Burg Hessenstein erbaut.

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Sie liegt unterhalb von Herzhausen am Edersee, dicht westlich über dem Zeltplatz am Hochstein. Wie fast alle Burganlagen unserer Heimat ist sie ein Mauerreste eines rechteckigen Turmesbefestigter Bergsporn. In diesem Falle ist es der nach drei Seiten steil abfallende Bergsporn des Ehrenberges. Die Ehrenburg ist mit etwa 160 Metern Länge und etwa 60 Metern Breite die an Fläche größte Burg an der mittleren Eder gewesen. Erhalten sind jedoch nur Gräben und Wälle und einige Mauerreste.

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Burgruine - Einmalige Kastellburg mit quadratischem Grundriss in einem ovalen Zwinger.

1126 erste Erwähnung der Burg als Haupthof Ittera im Ittergau. Besitzer ist das Dynastengeschlecht der Herren von Itter. 1058 Erwähnung eines Wirheraldus von Itter. 1356 wird der letzte Herren von Itter von seinem Neffen erstochen. Die Wölfe von Gudenberg werden Herren der Itterburg. 1815 kauft Prinz Gustav von Schweden die Itterburg und nennt sich "Graf von Itterburg". Die Burg war zu diesem Zeitpunkt bereits Ruine und der Besitzer lebte in der Schweiz. 1951 erwirbt die Gemeinde das Gelände der Itterburg (8 ha) für 18.000 DM.

Die Burg ist jederzeit frei zugänglich, kostenlose Parkplätze gibt es im Dorf unterhalb der Burg.


Die Höckelsburg ist eine alte keltische Befestungsanlage. Heute ist im wesentlichen ein langer Wall zu sehen, der auf einer Bergspitze liegt. Ein Besuch lohnt sich allein wegen der Natur, denn die Höckelsburg liegt in einem attraktiven Waldgebiet.

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In der Gemeinde Vöhl, besonders aber um Marienhagen finden wir eine Reihe von Hügelgräbern. Sie stammen aus der Bronzezeit (ca. 1600 - 1300 v. Chr.) wie Grabungen des Instituts für Vor- und Frühgeschichte in Marburg ergaben. Man fand bronzene Fibeln und Radnadeln; sie befinden sich im Heimatmuseum Frankenberg.

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"Schau von dem Berg auf Waldesgrün
und auf der Ströme Silberbänder,
die sich durch Ährenfelder ziehn."

Diese Verse, die auf einer verwitterten Tafel an einer uralten Eiche auf dem Hagenstein standen, könnte der Dichter Josef Freiherr von Eichendorff eigens für den Hagenstein und den herrlichen Talblick, den man von dort oben genießt, geschrieben haben. Die alte Eiche ist gestürzt und vermodert. Heimatfreunde haben die Schrifttafel erneuert.

Etwa 125 Meter hoch steigen zwischen Schmittlotheim und Kirchlotheim steile Felswände aus dem Edertal zu dem beliebten Ausflugsziel Hagenstein hinauf. Auf sanft ansteigenden Waldwegen erreicht der Wanderer von Schmittlotheim oder Kirchlotheim aus die ,,Loreley des Edertales" in einer halben Stunde. Vier Wege gehen von hier aus: nach Kirchlotheim, nach Harbshausen, an der Hugoquelle vorbei zur ,,Lichten Eiche" und nach Schmittlotheim.

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Lageplan Burg am BackofenAuf dem vom Hagenstein in Richtung Schmittlotheim ziehenden Bergsporn finden sich die Überreste einer Burganlage aus der Zeit der Franken-Sachsenkriege im 8. Jahrhundert nach Christus. Von dieser Burg ohne Namen an der "Backofendell" ist der doppelte Wallgraben deutlich erkennbar.

Eine urkundliche Erwähnung ist nicht bekannt. Es gibt Hinweise darauf, dass die Burganlage schon während der Bauphase wieder aufgegeben wurde.

Die historische Stätte ist durch einen Überstieg über das Wildgatter zugänglich.

Immer wieder wecken alte Kirchen das Interesse von Besuchern. In der Regel sind es jedoch die großen Bauwerke mit ihre Kunstwerken. Aber auch die kleinen Dorfkirchen haben meist eine bewegte Geschichte zu erzählen. Nicht selten, wenn auch oft im bescheidenen Rahmen, ist hier so manches Kunstwerk zu entdecken. So auch bei der kleinen Fachwerkkirche St. Bartholomäus in Dorfitter.

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34516 Vöhl
Tel.: (05635) 9931-0
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Montag: 8.30 - 15.30 Uhr
Dienstag: 8.30 - 15.30 Uhr
Mittwoch: 8.30 - 15.30 Uhr
Donnerstag: 8.30 - 18.00 Uhr
Freitag: 8.30 - 12.00 Uhr

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