Der alte Ortskern Dorfitters liegt im engen Tal des Itterbaches, an dessen angrenzenden Höhen ein Neubaugebiet angelegt wurde.
Dorfitter selbst fand allerdings in einer Urkunde vom 10.05.1126 unter dem Namen "Itter" Erwähnung. Danach änderte sich sein Name noch mehrmals. So wurde der Ort Ende 1251 in einer Urkunde der Herren von Löwenstein "Dorpytere" genannt und hieß ab 1329 "Dorfyttere". In Dorfitter wurde einst intensiv Kupferbergbau betrieben, wovon mittlerweile nur noch die großen Halden und das Zechenhaus zeugen.
Heute ist der Ort vorwiegend Wohngemeinde mit günstiger Lage zur Kreisstadt Korbach. Am Ortsrand im "Kuhbachtal" befindet sich ein Kalksteinbruch.
Dorfitter bietet ein Dorfgemeinschaftshaus zum Feiern, einen zweigruppigen Kindergarten, Kinderspielplätze und gemütliche Gastwirtschaften und einen Frisörsalon.
Sehenswert ist die Fachwerkkirche "St. Bartholomäus" aus dem 13. Jahrhundert. Sie befindet sich mitten im Ort und wurde bereits 1267, allerdings nur als Kapelle, urkundlich erwähnt. Besonderheiten der Kirche sind das Altarbild eines unbekannten Malers aus der Zeit um 1490, welches Szenen aus dem Leben Christi darstellt. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde ein Kruzifix zugefügt sowie ein in das Mauerwerk eingelassener Stein aus dem Jahr 1402, der den heiligen Antonius zeigt.
Ein reich geschnitztes Gesims mit Seilwerksformen an der Westempore wurde im 17. Jahrhundert angebracht.
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