- Einwohner (2009): 440
- Höhe: 410 m
- Fläche: 4,09 km²
Am Rande des Dorfes liegt die "Drachenhöhle", vor der, wie die Geschichte erzählt, Siegfried den Drachen Fafnir erschlagen haben soll. Daher ist die Drachenhöhle bei der Bevölkerung auch als Siegfriedshöhle bekannt.
Die Kirche in Obernburg wurde bereits vor 1200 im romanischen Stil errichtet. An den Emporen der Kirche sind sehenswerte Schnitzereien und kunstvoll gemalte Bilder zu bewundern. Die Eingangstür und das wertvolle Kruzifix stammen von dem Waldecker Barockbildhauer Josias Wolrad Brützel.
Östlich von Obernburg ließ einst Landgraf Georg III. von Hessen-Darmstadt den Gutshof Lauterbach als Landsitz errichten. Von dessen ehemaligem Wassergraben sind heute noch immer Teile erhalten. Heute befinden sich auf dem Gut ein Betrieb zur Vermehrung von Getreide und Spezialgräsern sowie eine der ältesten Kornbrennereien Hessens mit Gründungsdatum in 1786.
Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz um Obernburg führt durch satte Laub- und Fichtenwälder, vorbei an der Siegfriedshöhle aus den Zeiten der ersten Itterburg. Hügelgräber und ein Aussichtsturm (Warte) findet man im Dalwigker Holz. Vom Koppelberg (430 m ü. NN) kann man einen herrlichen Blick auf die Vöhler Hochfläche genießen. Bemerkenswert sind auch die großen Kastanien- und seltenen Pflanzenbestände der Gegend.
In Obernburg befinden sich ein Dorfgemeinschaftshaus, Spiel- und Bolzplatz und Grillhütte.
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